von Freitag 24. bis Montag 27. Februar 2023, 3 Nächte 
Arrangement 35
Fidelio
L. van Beethoven
Ludwig van Beethovens (1770-1827) einzige Oper „Fidelio“ ist ein lyrisches Drama in zwei Akten, an dessen ursprünglicher Partitur der Komponist in den Jahren 1803 bis 1805 arbeitete. Da das Werk bei der Uraufführung im Theater an der Wien beim Publikum regelrecht durchfiel und auch in der überarbeiteten Fassung (mit abgeändertem Titel „Leonore“) am gleichen Ort ebenfalls nur mäßig aufgenommen wurde, schrieb Beethoven es noch ein drittes Mal um. Heute wird in der Regel diese letzte Fassung in aller Welt aufgeführt.
Der Nummernoper mit gesprochenen Dialogen liegt ein Auftrag von Peter Freiherr von Braun zugrunde, der zu diesem Zeitpunkt Intendant des Theaters an der Wien war. Beethovens ursprüngliche Idee war es, eine Vorlage Emanuel Schikaneders, „Vestas Feuer“, zu bearbeiten. Doch letztlich entschloss er sich dazu, eine „Rettungs- und Befreiungsoper“ zu schreiben, deren Genre zu Ende des 18. und auch noch zu Anfang des 19. Jahrhunderts in Europa sehr erfolgreich war. Beethoven setzte hier den gegen jede Tyrannei gerichteten Prinzipien der politischen Freiheit, der Gerechtigkeit und der Brüderlichkeit durch die Rettung eines unschuldigen Helden aus höchster Not kompositorisch ein Denkmal.
In der neueren Zeit wurde die Oper immer wieder auch zu besonderen Anlässen aufgeführt und zum Teil brisant inszeniert. Unter anderem wurde 1955 die im 2. Weltkrieg zerbombte Wiener Staatsoper mit diesem Stück symbolträchtig wiedereröffnet, die hohen menschlichen Ideale und die ethische Vision Beethovens zum Ausdruck bringend.
Fidelio, L. van Beethoven, am 25.
Axel Kober - Otto Schenk
Anja Kampe
Anja Kampe studierte an den Hochschulen in Dresden und Turin und hat sich besonders mit ihren Wagner-Interpretationen einen Namen in der Klassikszene gemacht. Erstmals internationales Aufsehen erzielte die 1968 geborene Sopranistin aus Thüringen an der Seite von Plácido Domingo in der Rolle der Sieglinde an der Oper Washington. Anschließend führten Kampe ihre Partien der Kundry, Brünnhilde, Senta oder Isolde zu den renommiertesten Opernhäusern der Welt, von der Wiener Staatsoper, den Salzburger Osterfestspielen, die Berliner Staatsoper bis hin zu den legendären Bayreuther Festspielen. Weiterhin feierte die Sopranistin aus Thüringen Erfolge unter anderem in der Rolle der Katerina Ismailova und Minnie (La Fanciulla del West), Leonore (Fidelio) oder Lisa (Pique Dame).
2018 wurde die Sopranistin zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Damit reiht sich Kampe in die Reihe erfolgreicher Künstlerkollegen wie Anja Harteros, Diana Damrau, Christian Gerhaher und Jonas Kaufmann ein.
Anja Kampe, Slavka Zamecnikova, Brandon Jovanovich, Jochen Schmeckenbecher, Christof Fischesser
Staatsoper
Tristan und Isolde, R. Wagner, am 26.
Philippe Jordan - Calixto Bieito
Nina Stemme, Christa Mayer, Andreas Schager, Christof Fischesser, Iain Paterson
Staatsoper



Hotelinformationen für Wien 35
Wien, ImperialWien, Imperial
Imperial *****
1873 wandelte sich die Privatresidenz des Fürsten von Württemberg zum heute legendären Hotel Imperial *****. Die einzigartige Lage an der prachtvollen Wiener Ringstraße vis-à-vis dem Musikverein Wien macht das Haus zum perfekten Ausgangspunkt für alle Erkundungen. In den oberen Etagen genießt man in klassischen Zimmern den traumhaften Blick. Im mit einem Michelin-Stern und drei Gault-Millau-Hauben ausgezeichneten Restaurant „Opus“ genießen Sie feinste Küche.
Wien, SacherWien, Sacher
Sacher *****
Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
Wien, BristolWien, Bristol
Bristol *****
Wiens einziges fin de siècle-Hotel Bristol ***** liegt direkt an der Staatsoper. Das im Jahre 1892 gegründete Haus hat seinen einzigartigen Charakter, eine Atmosphäre von Luxus und Kultur, bis in die heutige Zeit bewahrt. Die Ausstattung der 150 Zimmer ist bis ins Detail liebevoll arrangiert. Lassen Sie den Opernabend entspannt in der Bristol-Bar ausklingen - seit jeher das Herzstück des charmanten Hauses.
Wien, The Guesthouse ViennaWien, The Guesthouse Vienna
The Guesthouse Vienna ****
The Guesthouse Vienna **** ist ein besonderes Haus unter den Wiener Hotels: Neben Albertina und direkt hinter der Staatsoper gelegen befindet es sich in bester Umgebung inmitten des 1. Bezirks. Das moderne und unaufgeregt elegante Designhotel zeichnet sich durch eine freundliche und helle Einrichtung, einen liebevollen und individuellen Service sowie geschmackvolle und geräumige Zimmer aus – die großzügigen Deluxe-Zimmer mit Opernblick und Lesenische direkt am Fenster (Literatur für den Zeitraum Ihres Aufenthalts sowie die Getränke der Minibar sind inklusive) sind bei Orpheus-Gästen seit Jahren sehr beliebt. Und das Frühstück, herzlich am Tisch serviert, wird Sie durch seine Qualität und Frische begeistern.
Wien, Kaiserhof WienWien, Kaiserhof Wien
Kaiserhof Wien ****
Der Kaiserhof Wien **** liegt in ruhiger Lage im historischen Herzen Wiens. 74 stilvolle Hotelzimmer und Suiten repräsentieren eine sympathische Verbindung von Jahrhundertwende-Architektur und modernster Ausstattung. Bester Service und die Liebe zum Detail verleihen dem Kaiserhof eine gemütliche Atmosphäre. Zur Staatsoper sowie zum Musikverein sind es ca. zehn Gehminuten.



Pauschalpreis pro Person für Wien 35
EZ-Zuschlag/ Nacht
Imperial
2.290,- Euro
150-230,- Euro
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Bristol
2.170,- Euro
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
2.180,- Euro
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
1.840,- Euro
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.