von Freitag 12. bis Montag 15. April 2024, 3 Nächte
Arrangement 47
Simon Boccanegra, G. Verdi, am 13.
Marco Armiliato - Peter Stein
Federica Lombardi, Freddie De Tommaso, Luca Salsi, Kwangchul Youn, Clemens Unterreiner
Staatsoper
Wiener Philharmoniker, am 14., 11.00 Uhr
J. Brahms: Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll Sinfonie Nr. 2 D-Dur
Christian Thielemann
Christian Thielemann zählt seit vielen Jahren zu den großen deutschen Dirigenten unserer Zeit. Geboren 1959 im damaligen West-Berlin, begann er seine berufliche Laufbahn in seiner Geburtsstadt an der Deutschen Oper unter keinem geringeneren als Herbert von Karajan (1908-1989). Über verschiedene Stationen u. a. in Karlsruhe und Düsseldorf wechselte er 1988 als – damals jüngster Generalmusikdirektor – nach Nürnberg. Neun Jahre später kehrte Thielemann zurück nach Berlin an die Deutsche Oper, leitete anschließend von 2004 bis 2011 die Münchner Philharmoniker, jeweils ebenfalls in den Positionen des Generalmusikdirektors. Seit 2010 wirkt Thielemann bei den Bayreuther Festspielen mit. 2015 wurde er dort zum Musikdirektor ernannt. In der Spielzeit 2012/13 wechselte er nach Dresden zur Sächsischen Staatskapelle und übernahm zusätzlich 2013 die Position des Künstlerischen Leiters bei den Salzburger Osterfestspielen. Eine enge Bindung pflegt Christian Thielemann zu den Berliner und Wiener Philharmonikern.
Für seine Leistungen erhielt Thielemann zahlreiche Auszeichnungen und Würdigungen, darunter seine Ehrendoktorwürde der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar, den Richard-Wagner-Preis, den Preis der Stiftung zur Förderung der Semperoper sowie seine Ehrenmitgliedschaft an der Royal Academy of Music in London und der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg.
Christian Thielemann
Klavier:
Igor Levit
Der 1987 in Russland geborene und in Deutschland aufgewachsene Igor Levit studierte Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover und lebt heute in Berlin. Vor allem die Beethovenschen Werke stehen im Fokus des Meisterpianisten, sowohl auf der Bühne als auch bei seinen CD-Einspielungen – seine hochgelobte Einspielung der gesamten 32 Klaviersonaten Beethovens ist der jüngste Beweis hierfür.
Levit tritt neben seinen Solorecitals weltweit mit renommierten Klangkörpern wie den Berliner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem New York Philharmonic oder den Wiener Philharmonikern auf.
2019 nahm Levit an seiner früheren Ausbildungsstätte in Hannover eine Professur für Klavier an, um seine Erfahrung auch an die nächste Künstlergeneration weiterzugeben.
Für sein gesellschaftspolitisches Engagement wurde Igor Levit 2019 der Internationale Beethovenpreis sowie 2020 von Bundespräsident Steinmeier das Bundesverdienstkreuz verliehen.
Igor Levit
Musikverein
Don Giovanni
W. A. Mozart
Der Mythos des Frauenverführers Don Juan (oder hier des Don Giovanni) gehört zur Weltgeschichte der Literatur. Dieser Typus Mann gilt als die Personifikation des triebhaften Wüstlings, der sowohl die Gesellschaftsordnung als auch die göttlichen Gesetzte missachtet und der letzlich auch die Frauen, die er zahllos und willkürlich bedrängt, verachtet.
Von dieser dämonischen Gestalt des ewigen Verführers war auch W. A. Mozarts (1756-1791) genialer Librettist Lorenzo da Ponte angetan, dem der Komponist die Wahl des Themas überließ. Gegen das übliche Entgelt von hundert Dukaten sollte er nach dem triumphalen Erfolg von „Le nozze di figaro” auf kaiserlichen Wunsch eine neue Oper schreiben. Mozarts ganze Schöpfungskraft floss in den „Don Giovanni“ ein und hinterließ der Opernwelt eine überirdisch schöne Musik, die zwischen heiterer opera buffa und großer Tragödie changiert. Auffallend sind sie raschen Wechsel und schroffen Kontraste: Süße Liebesarien wechseln sich mit düsteren, Todesahnung verströmenden Passagen ab. Neben der lüsternen Gestalt des Protagonisten Don Giovanni und der komischen Figur seines Dieners Leporello versinnbildlichen die beiden Frauengestalten Donna Anna und Donna Elvira große Menschlichkeit, während der Komtur, der das Drama schließlich auflöst, die höheren Kräfte symbolisiert.
Durch die einzigartige Verschmelzung dieser höchst inhomogenen Elemente gilt Mozarts Meisterwerk zu Recht als eine der vollkommensten Opern überhaupt. Unterhaltsame Randbemerkung: Giacomo Casanova, italienischer Galan und Lebemann par excellance, wohnte der Uraufführung 1787 in Prag bei.
Don Giovanni, W. A. Mozart, am 14.
Bertrand de Billy - Barrie Kosky
Slavka Zamecnikova, Nicole Car, Isabel Signoret, Andrzej Filonczyk, Christopher Maltman, Edgardo Rocha
Staatsoper



Hotelinformationen für Wien 47
Wien, Rosewood Vienna Wien, Rosewood Vienna
Rosewood Vienna *****
Ideal am Petersplatz gelegen, empfängt Sie das neue Luxushotel Rosewood Vienna ***** in einem bis ins Detail liebevoll restaurierten Gebäude aus dem 19. Jhdt. und einer freundschaftlich-privaten Atmosphäre. Die 99 hellen und modernen Zimmer und Suiten mit maßgefertigten Möbeln und edlen Stoffen lassen keine Wünsche offen. Das Frühstück wird in der Brasserie „Neue Hoheit“ serviert, von der Dachterrassenbar genießen Sie bei einem Signature Cocktail wunderbare Blicke auf Wien. Das Asaya SPA lädt nach einem ausgiebigen Stadtbesuch zur Entspannung ein. Die Staatsoper erreichen Sie in wenigen Gehminuten.
Wien, Sacher Wien, Sacher
Sacher *****
Das traditionsreiche und weltberühmte Luxushotel Sacher ***** entführt seine Gäste in eine andere Welt: Zu den illustren Gästen des Hauses zählten Indira Gandhi, Queen Elizabeth II und John F. Kennedy. Charmant gelebte Tradition, exzellenter Service, modernste Ausstattung sowie der erstklassige Standort vis-á-vis der Oper machen das Sacher zum stilvollen Zuhause in der Weltstadt Wien.
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Imperial *****
1873 wandelte sich die Privatresidenz des Fürsten von Württemberg zum heute legendären Hotel Imperial *****. Die einzigartige Lage an der prachtvollen Wiener Ringstraße vis-à-vis dem Musikverein Wien macht das Haus zum perfekten Ausgangspunkt für alle Erkundungen. In den oberen Etagen genießen Sie in komfortablen Deluxe Zimmern und eleganten Suiten die atemberaubende Aussicht über die Dächer von Wien. Im mit drei Gault&Millau Hauben ausgezeichneten Restaurant „OPUS“ werden Sie mit feinster Küche verwöhnt.
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Bristol *****
Wiens einziges fin de siècle-Hotel Bristol ***** liegt direkt an der Staatsoper. Das im Jahre 1892 gegründete Haus hat seinen einzigartigen Charakter, eine Atmosphäre von Luxus und Kultur, bis in die heutige Zeit bewahrt. Die Ausstattung der 150 Zimmer ist bis ins Detail liebevoll arrangiert. Lassen Sie den Opernabend entspannt in der Bristol-Bar ausklingen - seit jeher das Herzstück des charmanten Hauses.
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The Guesthouse Vienna ****
The Guesthouse Vienna **** ist ein besonderes Haus unter den Wiener Hotels, neben Albertina und direkt hinter der Staatsoper gelegen. Das moderne und unaufgeregt elegante Designhotel zeichnet sich durch eine freundliche und helle Einrichtung, einen liebevollen und individuellen Service sowie geschmackvolle und geräumige Zimmer aus – die großzügigen Deluxe-Zimmer mit Opernblick und Lesenische direkt am Fenster (Literatur sowie Getränke der Minibar sind inklusive) sind bei Orpheus-Gästen seit Jahren sehr beliebt. Das Frühstück, herzlich am Tisch serviert, wird Sie durch seine Qualität und Frische begeistern.
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Kaiserhof Wien ****
Der Kaiserhof Wien **** liegt in ruhiger Lage im historischen Herzen Wiens. 74 stilvolle Hotelzimmer und Suiten repräsentieren eine sympathische Verbindung von Jahrhundertwende-Architektur und modernster Ausstattung. Bester Service und die Liebe zum Detail verleihen dem Kaiserhof eine gemütliche Atmosphäre. Zur Staatsoper sowie zum Musikverein sind es ca. zehn Gehminuten.



Pauschalpreis pro Person für Wien 47
EZ-Zuschlag/ Nacht
Rosewood Vienna
Auf Anfrage
Auf Anfrage
Sacher
Auf Anfrage
170-410,- Euro
Imperial
2.790,- Euro
150-230,- Euro
Bristol
2.620,- Euro
140-420,- Euro
The Guesthouse Vienna
2.520,- Euro
140-280,- Euro
Kaiserhof Wien
2.280,- Euro
40-190,- Euro



Im Pauschalpreis inkludiert
Übernachtungen im Doppelzimmer inkl. Frühstück, gute Eintrittskarten, Linienflug inkl. Hin-/ Rücktransfer zum/ vom Hotel, Reiserücktrittskosten-/ Insolvenzversicherung.