Bregenz
Revolutionsklänge
Bregenz Das beliebte Reiseziel am Bodensee empfängt seine Gäste mit Kunst & Kultur, Entspannung & Sehenswürdigkeiten, Wellness & Kulinarik. Ob bodenständigbäuerliche Küche oder elegant-kreative Kochkunst - der
Bregenzerwald nimmt mittlerweile einen nicht zu verachtenden Platz in internationalen Gourmetführern ein. Seinen Bekanntheitsgrad verdankt Bregenz aber sicherlich der größten Seebühne der Welt, auf der jährlich spektakuläre Inszenierungen und das dort einzigartige akustische Richtungshören das Publikum verführen und staunen lassen. Vor dem Hintergrund der Französischen Revolution wird in den nächsten beiden Jahren 2011/ 2012 Umberto Giordanos selten aufgeführte Revolutionsoper André Chénier die eindrucksvoll-rührende Dreiecksgeschichte um den idealistischen Poeten, den Revolutionsführer Gérard und der jungen Adeligen Madeleine erzählen - historisches Drama, fesselnder Krimi und menschliche Tragödie. Historische Tänze und Märsche des 18. Jhdts. und bekannte Revolutions-Klänge wie das „Ça ira", die Carmagnole oder die Marseillaise - genießen Sie André Chénier vor dem traumhaften Panorama des Bodensees. Ergänzen Sie Ihren Aufenthalt mit einem Besuch der Orchesterkonzerte oder der Oper Achterbahn der britischen Komponistin Judith Weir, die im Festspielhaus zu erleben sein werden.
"Erstmals ähnelt das Bühnenbild des Spiels auf dem See einem historischen Gemälde. Regisseur Keith Warner und Bühnenbildern David Fielding wählten Der Tod des Marat, das bekannteste Gemälde des Revolutionsmalers Jacques-Louis David als Basis, Inspiration und Symbol für ihre Inszenierung von André Chénier.
Was hat Marat mit André Chénier zu tun? Der reale André Chénier war tatsächlich eine historische Gestalt der Französischen Revolution, der Charlotte Corday, der Mörderin Jean-Paul Marats, eines seiner Gedichte widmete und 1794 während Robespierres Schreckensherrschaft seinen Kopf verlor.
Ein Brief, ein Spiegel und ein Gehirn aus lauter Büchern
Der riesige Kopf ist nicht nur ein Kopf, er kann auch nach hinten geklappt werden und gibt so den Blick auf das "Gehirn" der Figur frei. Zahlreiche Bühnenelemente wie zum Beispiel ein goldener Spiegel, ein altes Buch oder der Brief, den der tote Marat des Gemäldes in seiner Hand hält genauso wie die historischen Kostüme oder imposanten Barockperücken verleihen dem Bühnenbild der Oper André Chénier seinen historischen Touch."
(c) Bregenzer Festspiele
| Bregenz | |
| 19.07.2012 bis 18.08.2012 | |
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André Chénier (U. Giordano) Seebühne
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| Bregenz | |
| 19.07.2012 bis 25.07.2012 | |
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Solaris (D. Glanert) Festspielhaus
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